Ein Mann ist vom Landgericht Köln wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Laut Gerichtssprecherin entstand durch den Handel mit unversteuerten E-Zigaretten ein Steuerschaden von fast einer Million Euro.
Die Anklage besagt, dass sich der 29-jährige Angeklagte im Jahr 2023 mit weiteren Verdächtigen zusammengeschlossen habe, um E-Zigaretten aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden zu beschaffen. Diese hätten eine in Deutschland unzulässige Füllmenge enthalten.
Insgesamt soll der Angeklagte über 1800 Kartons verkauft haben. Der Verbrauchsteuerschaden belaufe sich laut Anklage auf rund 600.000 Euro. Zusätzlich habe er mehrere Monate keine Umsatzsteuervoranmeldungen abgegeben, wodurch ein weiterer Schaden von etwa 350.000 Euro entstanden sei. Das Urteil wurde am Dienstag gesprochen.
OZD/AFP
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