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Wladimir Klitschko bei „maischberger“

„Rohstoff-Deal kann auch profitabel und gut sein“

Berlin (ots) - Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko hofft bei in einer möglichen Vereinbarung über den Zugang der USA zu Rohstoffen in der Ukraine auf Vorteile für sein Land. „Es kann auch profitabel und gut sein, für die Ukraine genauso wie für Staaten“, sagte Klitschko am Dienstag in der ARD-Talksendung "maischberger". Es gehe nicht darum, das Land zu verkaufen, sondern um Investitionen. „An die Rohstoffe muss man erst mal rankommen, um das Land attraktiv zu machen. Das ist auch ein Teil der Wirtschaft“, sagte Klitschko. Letztlich müsse die Ukraine erst die Details eines möglichen Rohstoff-Deal kennen, um darüber entscheiden zu können. Außerdem „sollte Präsident Selenskyj das Parlament fragen, um einen Deal einzugehen“.

Klitschko vermied eine offene Kritik an Präsident Wolodymyr Selenskyj und wies Vorwürfe von US-Präsident Donald Trump gegen Selenskyj zurück: „Er hat vergessen Putin einen Diktator zu nennen. Was die Wahl betrifft? Wir entscheiden, wann gewählt wird. Wir sind im Krieg. Sobald der Krieg vorbei ist, werden die Wahlen stattfinden“, sagte Klitschko.

In Friedrich Merz als Kanzler setzt Klitschko große Hoffnungen: „Er hat eine klare Vision von Deutschland. Er hat Europa in Sicht.“. Er warte das der nächste Kanzler „Deutschland stark macht und damit auch Europa stärker macht“.

„maischberger“ ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.

ARD Das Erste

Foto: WDR/Vincent productions

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