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Mäurer kritisiert Jugendgewalt und fordert weniger junge Männer

SPD-Politiker Ulrich Mäurer lehnt die Senkung des Strafmündigkeitsalters ab und fordert statt dessen eine stärkere Migrationssteuerung. Er kritisiert die Asylpolitik und verweist auf die steigende Gewaltkriminalität unter Jugendlichen.

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Ulrich Mäurer, der Vorsitzende der Innenministerkonferenz und Innensenator von Bremen, hat sich gegen die Senkung des Strafmündigkeitsalters ausgesprochen, trotz steigender Gewaltkriminalität unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Laut Mäurer sei eine Senkung des Alters keine effektive Maßnahme, um die Zunahme von Jugendgewalt zu bekämpfen. 

Vielmehr plädiert er für präventive pädagogische Maßnahmen und weist auf die Corona-Pandemie als eine Ursache für die wachsende Gewalt hin. Zudem kritisierte Mäurer die deutsche Asylpolitik und forderte, dass in Zukunft mehr Frauen und Kinder und weniger junge Männer aufgenommen werden sollten, um den sozialen Problemen entgegenzuwirken. Er betonte die Notwendigkeit einer stärkeren Migrationssteuerung und eine Anpassung der bestehenden Koalitionsvereinbarungen. OZD/AFP



OZD-Kommentar
Mäurers Haltung zur Senkung des Strafmündigkeitsalters ist wohlmeinend, doch auch realitätsfern. Anstatt sich in politischen Diskussionen zu verlieren, muss endlich ein konkreter Plan her, wie wir die Jugendgewalt tatsächlich an der Wurzel packen können. Die Verlagerung der Verantwortung auf Migration und Sozialpolitik lenkt nur ab von den tieferliegenden sozialen Missständen. 

Es ist offensichtlich, dass die Probleme nicht ausschließlich mit einem falschen Asylkurs zu tun haben. Eine tatsächlich nachhaltige Lösung müsste auch die strukturellen Ungleichgewichte und Chancenungleichheiten in der Gesellschaft einbeziehen. Die Verschiebung der Verantwortung auf Migranten oder eine Pauschalisierung der Asylpolitik schafft keine Lösungen, sondern schürt nur Ängste und Misstrauen. Es ist an der Zeit, die Ursachen anzugehen und nicht die Symptome.

Dennoch müssen wir uns erlich machen. Wenn in einem klinene Ort 780 meist islamische junge Männer aufgenommen werden, dann kann sich doch jeder aurechnen was passieren kann!



OZD-Analyse:

1. Die Diskussion um das Strafmündigkeitsalter Mäurers Kritik an der Senkung des Strafmündigkeitsalters bleibt nachvollziehbar, doch auch seine Forderung nach präventiven Maßnahmen ist nicht neu und wird in der politischen Diskussion oft übersehen. Die Frage, wie Kinder und Jugendliche besser in die Gesellschaft integriert und Gewalt vorgebeugt werden kann, bleibt ungelöst.
2. Asylpolitik als Ursache für steigende Gewalt? Mäurers Einlassungen zur Asylpolitik werfen die Frage auf, ob Migranten wirklich der Auslöser für Gewaltprobleme sind oder ob soziale Ungleichheit und Armut die wahren Treiber sind. Die Tatsache, dass mehr junge Menschen in Gewalttaten verwickelt sind, sollte nicht nur auf Migration zurückgeführt werden, sondern auf tiefere gesellschaftliche Probleme.
3. Migrationssteuerung als Antwort Das Thema der Migrationssteuerung ist in Deutschland ein heiß diskutiertes Thema, das immer wieder zu Kontroversen führt. Mäurers Forderung nach einer stärkeren Steuerung und einer Anpassung des Koalitionsvertrags könnte nur dann realistisch und gerecht werden, wenn die Migrationspolitik den realen Herausforderungen der Gesellschaft gerecht wird.

OZD-Erklärungen:

Strafmündigkeitsalter: Das Alter, ab dem ein Jugendlicher in Deutschland für strafrechtlich verantwortlich gemacht werden kann. Derzeit liegt es bei 14 Jahren, was bedeutet, dass Jugendliche unter diesem Alter in der Regel nicht für Straftaten zur Verantwortung gezogen werden können.
Asylpolitik: Politische Maßnahmen und Regelungen zur Aufnahme und Integration von Geflüchteten und Asylsuchenden in einem Land.
Migrationssteuerung: Der Prozess der Regulierung und Organisation von Migration in ein Land, um eine Überforderung der Infrastruktur zu vermeiden und eine ausgewogene Integration von Migranten zu ermöglichen.

Alle Angaben ohne Gewähr.


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