Wenn ein Großer geht, bleibt mehr als nur eine Lücke – es bleibt ein Vermächtnis. Mats Hummels, der elegante Innenverteidiger, der über Jahre hinweg das Bild der Nationalmannschaft mitprägte, hat nun offiziell das Ende seiner beeindruckenden Karriere angekündigt. Und die Fußballwelt verneigt sich.
Bundestrainer Julian Nagelsmann fand große Worte – und das völlig zurecht: Hummels sei ein "Vorbild für eine ganze Generation von Verteidigern", ein Spieler, der das Spiel von hinten heraus neu definierte. Wer sich an seinen Kopfball gegen Frankreich bei der WM 2014 erinnert, weiß: Hummels war nicht einfach nur Teil des Weltmeisterteams – er war eine Säule.
Sein letztes Länderspiel absolvierte er im November 2023 – eine Ära geht zu Ende. Für die Heim-EM 2024 wurde er nicht mehr nominiert. Doch Nagelsmann betont, wie sehr der DFB von seiner Erfahrung und seinem taktischen Gespür profitiert habe. Auch Rudi Völler unterstrich, wie Hummels nicht nur auf dem Rasen glänzte, sondern auch als Identifikationsfigur abseits des Platzes Verantwortung übernahm.
Sein letztes Kapitel schreibt Hummels nicht etwa in der Bundesliga, sondern stilvoll bei der AS Rom – dem Klub, bei dem einst auch Völler selbst auflief. DFB-Präsident Bernd Neuendorf fand ebenfalls warme Worte: „Hummels war immer ein Führungsspieler – auf und neben dem Platz.“
Und so endet eine Karriere, die nicht nur durch Titel, sondern durch Haltung, Stil und Charakter glänzte. Danke, Mats – für dein Spiel, dein Herz und deine Haltung.
OZD/SID
Alle Angaben ohne Gewähr.
Bild: SID