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Wück fordert mehr Konzentration: "Einfache Fehler müssen wir abstellen"

Trotz eines klaren 4:0-Siegs in Schottland ist Bundestrainer Christian Wück mit den Leistungen seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden. Gerade die fahrigen Phasen, die zu einfachen Fehlern führten, trüben die Freude am Sieg.

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Die deutschen Fußballerinnen haben sich mit einem souveränen 4:0 gegen Schottland die nächsten drei Punkte in der Nations League gesichert, aber die Freude über den klaren Erfolg blieb bei Trainer Christian Wück getrübt. Der 51-Jährige war vor allem mit den fahrigen Phasen in der ersten Hälfte unzufrieden, in denen seine Spielerinnen durch einfache Fehler immer wieder in Schwierigkeiten gerieten. „Ich weiß ja, was in den Mädels steckt und dass sie es eigentlich können“, sagte Wück nach dem Spiel. Doch trotz des klaren Sieges war ihm die Enttäuschung anzumerken: „Das sind Sachen, da müssen wir uns weiterentwickeln, da trainieren wir auch jeden Tag für.“

Einige der Unkonzentriertheiten, wie die durch das Eigentor von Sophie Howard (21.) oder die brenzlige Situation in der 90. Spielminute, als Schottlands Lauren Davidson mit einem Schuss an die Querlatte scheiterte, sorgten für Verunsicherung in den Schlussminuten. „Das darf eigentlich nicht passieren, dass wir nochmal so ins Straucheln kommen“, kritisierte Wück, der jedoch auch betonte, dass das Team sich am Ende über das wichtige „Zu-Null“ freuen konnte. Der Bundestrainer weiß, dass bis zur EM in drei Monaten noch einiges an Arbeit vor ihm und seinem Team liegt, vor allem in der Defensive, da immer noch keine eingespielte Stammelf zur Verfügung steht. OZD/AFP





OZD-Kommentar: 

Trotz des klaren Sieges über Schottland wird deutlich, dass das deutsche Team unter Bundestrainer Wück noch nicht die erhoffte EM-Form erreicht hat. Die fahrigen Fehler, die nach einem schwungvollen Start immer wieder auftraten, werfen einen Schatten auf den Erfolg. Es ist klar, dass die DFB-Auswahl zwar in der Lage ist, gegen schwächere Gegner zu dominieren, aber in entscheidenden Momenten, gerade gegen stärkere Teams, könnte die mangelnde Konzentration und Stabilität zum Verhängnis werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Mannschaft bis zur EM weiterentwickelt, aber ein klarer Appell zur Disziplin ist Wücks deutliche Botschaft. Trotz aller Kritik – die Grundlage ist gelegt. Doch der Weg zum Titel wird sich nur dann realisieren lassen, wenn diese einfachen Fehler konsequent abgestellt werden.



OZD-Analyse:

Mangelnde Konzentration und Fehleranfälligkeit

Der Sieg gegen Schottland war zwar souverän, jedoch offenbarten sich immer wieder unnötige Fehler, vor allem in der ersten Halbzeit. Diese Unkonzentriertheiten müssen unbedingt abgestellt werden, da sie gegen stärkere Gegner zu einem ernsthaften Problem werden könnten.Besonders brenzlige Situationen, wie das Eigentor von Howard und die Annäherung der Schottinnen in den Schlussminuten, zeigen, dass die deutsche Defensive noch nicht ganz sicher steht.

Das Ziel: Eine eingespielte Stammelf

Trotz der klaren Siege gibt es weiterhin keine stabilisierte Stammelf, besonders in der Abwehr. Die rotierenden Spielerinnen müssen sich schneller eingrooven, um die defensive Stabilität für die EM zu gewährleisten.Wück betont, dass die Arbeit im Training darauf abzielt, diese Lücken zu schließen. Die kommenden Partien, wie das Rückspiel gegen das punktlose Schlusslicht in Wolfsburg, bieten eine ideale Gelegenheit, diese Defizite zu bearbeiten.

Die Stärke des Teams: Angriffsgefahr

Das Team zeigte weiterhin seine Angriffsqualitäten. Besonders Elisa Senß, Cora Zicai und Lea Schüller trugen sich mit Toren ein. Dieser offensive Spielaufbau ist eine Stärke, die für die EM von zentraler Bedeutung sein wird.Die Stürmerinnen müssen jedoch auch in schwierigen Momenten die Ruhe bewahren und die Ballkontrolle in den entscheidenden Phasen des Spiels besser managen.

Was erwartet uns als Nächstes?

Die DFB-Auswahl muss in den kommenden Wochen an ihrer defensive Stabilität arbeiten und gerade die unnötigen Fehler vermeiden. Die nächste Herausforderung wartet im Rückspiel gegen das punktlose Schlusslicht in Wolfsburg, das eine Gelegenheit zur weiteren Feinabstimmung bietet.

Im Hinblick auf die EM ist es entscheidend, dass sich die deutsche Mannschaft stabilisiert, gerade im Hinblick auf die bevorstehenden härteren Prüfungen gegen stärkere Teams.


OZD-Erklärungen

Was ist die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen?
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen, kurz DFB-Frauen, ist die Auswahlmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die die Bundesrepublik Deutschland international im Frauenfußball vertritt. Sie gehört zu den erfolgreichsten Teams der Welt, mit mehreren UEFA-Europameisterschaften und Weltmeistertiteln. Die Mannschaft wird seit 2021 von Martina Voss-Tecklenburg und ihrem Trainerstab betreut. Ihre Teilnahme an internationalen Turnieren wie der UEFA Frauen-Europameisterschaft und der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft hat sie zu einem der stärksten Teams im internationalen Frauenfußball gemacht.

Was ist die UEFA Frauen-Nations-League?
Die UEFA Frauen-Nations-League ist ein Wettbewerb für europäische Fußball-Nationalmannschaften der Frauen, der von der UEFA organisiert wird. Er wurde eingeführt, um den internationalen Wettbewerb zu fördern und den Mannschaften regelmäßig herausfordernde Spiele zu bieten. Der Wettbewerb besteht aus verschiedenen Ligen, und Teams steigen zwischen den Ligen auf und ab, abhängig von ihren Ergebnissen. Die Nations League bietet auch eine Qualifikation für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft und andere internationale Turniere.


Alle Angaben ohne Gewähr. Titelbild AFP.


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