„Wir werden in den kommenden Monaten mit genügend Impfstoffen versorgt werden, um einen breiten Schutz in der Bevölkerung gegen das Covid-19-Virus aufbauen zu können“, ist Ulrich Helmich, Leiter des Krisenstabes, zuversichtlich.
Im Laufe der Zeit werden verschiedene Impfstoffe (Vakzine) verfügbar sein. Damit steigt auch die Anzahl möglicher Impfdosen, sodass mittelfristig mit einer guten Durchimpfung der Bevölkerung die Pandemie beherrschbar wird.
Mit voller Konzentration geht es jetzt um die Herstellung der Arbeitsfähigkeit des Impfzentrums in Dülmen. In den nächsten Wochen wird durch das Errichten von drei Impfstraßen eine Schutzimpfung auch zentral geschaffen. „Um eine zügige Abwicklung vieler Personen pro Tag zu ermöglichen, ist eine straffe Organisation erforderlich“, verweist Helmich auf die notwendige Terminvergabe an Impfwillige. Dafür werden die Kommunikationsstrukturen noch aufgebaut.
Bei der Impfung einer Vielzahl von Menschen in einem kurzen Zeitraum wird die Kooperation mit Organisationen wie beispielsweise dem Malteser Hilfsdienst und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) sinnvoll sein. Gerade das DRK hat große Erfahrungen mit der Versorgung vieler Personen in kurzer Zeit bei Terminen wie zum Beispiel von Blutspende. Der Ablauf einer Impfung ist in großen Teilen vergleichbar. Landrat Dr. Schulze Pellengahr und Carsten Hövekamp sind sich sicher, den Zeitplan einzuhalten und Mitte Dezember das Impfzentrum am Start zu haben. „Mein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Firma Wiesmann, die ihr sehr gut geeignetes Firmengebäude für diese extrem wichtige Einrichtung zur Verfügung stellt. Das ist ein beeindruckendes Zeichen von Seiten der Wirtschaft. Wir werden als Stadt den Kreis nach Kräften unterstützen, um die schnelle Einrichtung eines Impfzentrums zu realisieren“, so Dülmens Bürgermeister.
Bildzeile: Der Krisenstab des Kreises Coesfeld tagte regelmäßig, um die Entscheidung zum Standort eines Impfzentrums ins Ziel zu bringen.