Mehr Geld für Millionen Rentner: Die Bundesregierung hebt die Bezüge deutlich an. Doch hinter der positiven Nachricht steckt eine größere Debatte über Zukunft, Gerechtigkeit und Sicherheit im Alter.
Die Energiekrise spitzt sich zu: Trotz stabiler Versorgung warnt die Regierung vor Risiken. Ein Krisentreffen soll Deutschland auf mögliche Engpässe vorbereiten.
Die Renten in Deutschland sollen zum 1. Juli um 4,24 Prozent steigen. Laut Arbeitsministerin Bärbel Bas profitieren mehr als 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner von der Anpassung.
Die SPD will das Gesundheitssystem über neue Beiträge stabilisieren – auch auf Mieten und Kapitalerträge. Die Union lehnt das entschieden ab und warnt vor Belastungen für Kleinsparer.
Arbeitsministerin Bärbel Bas fordert eine radikale Neuausrichtung des Rentensystems. Nach der hitzigen Debatte um das Rentenpaket spricht sie nun von einem „ganz neuen System“ – und verlangt Mut, Tempo und klare Entscheidungen.
Die Grünen präsentieren eigene Rentenvorschläge: Rente mit 63 zurückfahren, neue Beamte einbeziehen, Rentenniveau sichern und junge Generationen entlasten.
Eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung sieht in der geplanten Aktivrente großes Potenzial: Durch steuerfreie Hinzuverdienste im Ruhestand könnten bis zu 33.000 neue Vollzeitstellen entstehen – wenn die Politik die Reform richtig bewirbt.
Die Sozialbeiträge steigen spürbar – besonders Menschen mit hohen Einkommen trifft es hart. Doch die Bundesregierung verweist auf die Lohnentwicklung und sieht keinen Spielraum.
Eine neue Umfrage zeigt: Die große Mehrheit der Deutschen glaubt nicht, dass die schwarz-rote Regierung ihre Versprechen zur Reform des Sozialstaats einlösen wird. Auch Kanzler Friedrich Merz verliert an Rückhalt.
13,4 Millionen Babyboomer treten bis 2039 in Rente – fast ein Drittel aller Erwerbstätigen. Jüngere Generationen können die Lücke nicht füllen. Deutschland steuert auf einen Arbeitsmarkt-Schock zu.
In Kassel startet ein Pilotprojekt: Das Finanzamt erstellt für rund 6000 Bürger automatisch die Steuererklärung. Wer keinen Einspruch einlegt, bekommt direkt den Steuerbescheid.
Das DIW will Altersarmut mit einem „Boomer-Soli“ bekämpfen – doch der Vorschlag trifft auf Skepsis: Ist das gerecht oder ein versteckter Rentensteuer-Klassiker?
Nach dem krankheitsbedingten Rücktritt von Ulrich Silberbach übernimmt Volker Geyer die Führung des Beamtenbundes – mit fast einstimmiger Unterstützung
Der neue Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands zeigt: Die Armut in Deutschland nimmt zu – nicht nur in Zahlen, sondern auch in der Tiefe. Während Reiche weiter zulegen, verlieren Millionen Menschen ihre Teilhabe am Alltag.
Die rund 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland können auch dieses Jahr wieder mit einer spürbaren Erhöhung ihrer Bezüge rechnen. Zum 1. Juli sollen die Renten bundesweit um 3,74 Prozent steigen.
Eine Mehrheit der Deutschen spricht sich für eine Lockerung der Schuldenbremse oder gezielte Ausnahmen aus. Besonders Investitionen in Infrastruktur, Verteidigung und Klimaschutz gelten als Argumente für eine höhere Neuverschuldung.
Friedrich Merz hat Olaf Scholz’ Vorwurf, die CDU plane Rentenkürzungen, entschieden zurückgewiesen. Der CDU-Vorsitzende betonte, dass die Renten nicht gekürzt werden, sondern nur langsamer ansteigen könnten. Der politische Streit eskaliert.
Die Schweizer Bevölkerung hat am Sonntag sowohl eine Rentenreform als auch stärkere Maßnahmen zum Artenschutz abgelehnt. Beide Volksinitiativen scheiterten deutlich.
Durch die Rentenerhöhung vom 1. Juli sind 114.000 Rentnerinnen und Rentner zusätzlich steuerpflichtig geworden. Fast 6,3 Millionen Rentner müssen nun Einkommenssteuer zahlen. Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht kritisiert die Rentensteuer als ungerecht und fordert Änderungen.
Auf der internationalen Wiederaufbau-Konferenz in Berlin hat der ukrainische Präsident die Weltgemeinschaft um Hilfe bei der Deckung des im kommenden Jahr erwarteten Milliarden-Haushaltsdefizits gebeten.
Deutschland soll der Ukraine zur Stützung ihres Staatshaushaltes während des Krieges nach dem Willen der Regierung in Kiew einen monatlichen Beitrag von einer halben Milliarde Dollar zahlen.
Der ukrainische Ministerpräsident Denys Schmyhal hat Deutschland gebeten, innerhalb weniger Tage neue Munition zur Abwehr russischer Luftangriffe zu liefern.
Grundlage für die Rentenanpassung ist in Deutschland in erster Linie die Lohnentwicklung im vorangegangenen Jahr. In den westlichen Bundesländern gingen die Löhne den Angaben zufolge 2020 um 2,34 Prozent zurück.
Zum Jahresbeginn 2021 ergeben sich in der gesetzlichen Rentenversicherung verschiedene Änderungen, auf die die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hinweist.
Die Rentner in Westdeutschland müssen sich nach Prognosen der Bundesregierung wegen der Corona-Pandemie auf eine Nullrunde im kommenden Jahr einstellen.
Die große Koalition hat ihr zentrales sozialpolitisches Vorhaben im Bundestag verabschiedet: Mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen stimmte der Bundestag am Donnerstag der Einführung einer Grundrente zu, welche die Ruhestandsbezüge von rund 1,3 Millionen Rentnern aufstocken soll.
Insbesondere die Mehrwertsteuersenkung wurde von vielen Seiten positiv bewertet. "Eine Mehrwertsteuersenkung kann wirken", sagte der Präsident des Bund der Steuerzahler
Viele Arbeitnehmer erhalten "recht dürftige Renten", obwohl sie "ihr Leben lang gearbeitet haben, obwohl sie Kinder erzogen haben, obwohl sie Angehörige gepflegt haben".
Einige Teilnehmer der Demonstration, zu der mehrere Gewerkschaften aufgerufen hatten, trugen gelbe Westen - das Symbol der landesweiten Protestbewegung gegen Macron
Die 940 Tafeln in Deutschland zählten in diesem Jahr nach Brühls Angaben rund 1,65 Millionen Kunden, die dort kostenlose Lebensmittel in Empfang nahmen. Auffällig sei die deutlich stärker gestiegene Zahl der Rentner
Zehntausende Menschen versammelten sich am Montag im Zentrum der Hauptstadt Santiago de Chile und verlangten den Rücktritt von Präsident Sebastián Piñera
Der CDU-Haushaltspolitiker Eckhardt Rehberg beharrte auf der im Koalitionsvertrag vereinbarten Bedürftigkeitsprüfung, die allerdings von der SPD inzwischen abgelehnt wird
Die örtlichen Behörden sprachen von 20.000 Teilnehmern. Der Protest blieb weitgehend friedlich. Vereinzelt gab es aber Zusammenstöße zwischen Demonstranten und den zahlreichen Polizisten, als diese versuchten, die Menge mit Tränengas und Wasserwerfern auseinanderzutreiben